Hey Leute, da bin ich wieder!
Dieses Mal mti einer Entdeckung, die ich einem Arbeitskollegen zu verdanken habe.
Wer kennt das nicht – “Ich hab das GANZE Wochenende am Essay geschrieben und er ist IMMER noch nicht fertig!”
“Das schaffst du schon noch. Wie viel hast du denn bisher?”
“…Äh… ja,… also, die Überschrift steht schon mal…”
Hat man wirklich die ganze Zeit am Essay gearbeitet? Oder hat man nicht einfach mal wieder prokrastiniert? Das Tool was ich heute vorstellen möchte, sorgt zwar nicht unbedingt dafür, dass man nicht prokrastiniert, aber es hilft einem zu gucken, wie viel Zeit man wirklich auf den Essay verwendet hat. Natürlich darf man dabei nicht schummeln, etwas Selbstdisziplin und Selbstbeherrschung gehört schon dazu, aber mit diesem Tool wird es ein wenig übersichtlicher.
Ich spreche von “toggl”, einem Online-Dienst mit dem man verschiedene Projekte anlegen und verwalten kann. Man kann Aufgaben beginnen und ein Timer misst dann, wie lange man an dem Projekt, bzw. an dem Zwischenschritt, arbeitet. Gut, man muss schon ehrlich sein und wirklich dann auch anfangen zu arbeiten, wenn man auf den Button gedrückt hat. Und man sollte so ehrlich sein den Stop-Button zu drücken, wenn man sich was zu essen machen geht oder doch wieder was anderes tut.
Toggl hilft also nicht im Voraus gegen Prokrastination, aber wenn man am Ende des Wochenendes sieht, wie viel Zeit man auf welche Aufgaben verwendet hat hilft es vielleicht demnächst Zeit besser einzuschätzen und unliebsamen Aufgaben mit einer anderen Einstellung entgegne zu treten.
Wie gesagt, es hilft nicht dagegen, dass man sich ablenkt, das müsst ihr schon selbst schaffen.
Aber mir persönlich gefällt das Tool bisher, ich werd’s wohl noch ein bisschen weiter testen. Ausprobieren könnt ihr es hier.
Soweit ich es sehe gibt es eine kostenlose Variante, bei der man bis zu fünf Leute mit einbinden kann; eigentlich ist der Dienst vermutlich eher für Buisnessleute und Projektmanager, aber ich denke auch als Student/Schriftsteller/Zeichner könnte es nützlich sein, weil man einfach mal ein Gefühl dafür bekommt, wie viel Zeit man wirklich auf etwas verwendet. Es gibt auch noch kostenpflichtige Varianten, aber für meine Zwecke reicht die kostenlose.
Es gibt das ganze auch als App für’s Smartphone. Wenn man ein Google-Konto hat, kann man das ganze auch damit verbinden. Ob ich das so gut finde weiß ich nicht, aber ich hab notgedrungen eins.
Bisher find ich praktisch, dass es Rechnerübergreifend ist und man, wenn man doch mal ein größeres Projekt machen will andere Leute einladen kann, aber ich könnte mir auch vorstellen diese Methode des Arbeitens auch ohne Webtool zu machen. Mehr als eine Stoppuhr und ein Dokument in dem man Arbeitsschritte und Zeiten speichert braucht man ja nicht.
Oh – und ich glaube ich hab sie schon häufiger erwähnt: Disziplin braucht man natürlich auch! ^^
Das war’s erst mal von mir, für heute.
Bis bald!
~pumerogo







